22. Oktober 2020
iPad Pro 11 Zoll auf einem Schreibtisch mit Lampe

11″ iPad Pro – Das kann es wirklich

⏱Lesezeit: 4 Minuten

Ein Jahr 11″ iPad Pro – ein Jahr später überzeugt es immer noch.

Jetzt ist das iPad Pro im neuen Design seit etwas mehr als ein Jahr auf dem Markt. Da ich das Gerät vorbestellt hatte, habe ich das iPad Pro jetzt seit einem Jahr produktiv im Einsatz und möchte an dieser Stelle nochmal an mein Video (Siehe unten) anknüpfen, welches bei Veröffentlichung 2018 entstanden ist.

Das iPad Pro wurde im Herbst 2018 als 11″ und als 12,9″ Zoll Variante vorgestellt, ich habe das 11″ iPad Pro und beziehe mich mit meinen Erfahrungen natürlich in erster Linie darauf. Viele der Themen sind aber auf das 12,9″ iPad zu übertragen.

Das macht das iPad Pro richtig!

Ich liebe das Format, das extrem flache Design macht einiges her, die dünnen Displayränder, die auf allen Seiten gleich Dick sind, sogen für ein sehr futuristisches Aussehen. Das macht auch bei der Bedienung sinn. Diese ist vom iPhone übernommen worden, setzt also auf keine Hometaste, sondern auf einen Virtuellen Balken an der Unterseite. Dazu gehört dann beim iPad Pro auch, das es von der Bedienung erstmal keinen Unterschied, wie rum man das Gerät nutzt. Ebenfalls neu, vom iPhone aber schon bekannt, ist die Möglichkeit das iPad durch ein einfaches Tippen auf das Display aufzuwecken. Insgesamt hat man das iPad Pro stark an das iPhone angelehnt, so wie es vor dem iPhone X auch schon war.

Einen großen Unterschied zum iPhone und auch zu allen bisherigen iOS Geräten gibt es aber. Das iPad Pro hat einen USB-C-Anschluss und der macht auf dem iPad auch wirklich Sinn.

iPad Pro 11 Zoll mit angeschlossener USB-C Festplatte von Western Digital

Wichtig zu wissen ist, dass Apple mit iOS 13, eine zumindest vom Namen getrennte, eigene Plattform für das iPad geschaffen hat. Das Betriebssystem hört auf den Namen iPadOS und bringt viele Funktionen mit sich, die ich bis dahin vermisst hatte und auch erwartet hatte, dass diese von Apple nachgereicht werden. Dazu gehören insbesondere erweiterte Nutzungsmöglichkeiten für den USB-C-Anschluss. Das iPad Pro, welches mit iOS 12 ausgeliefert wurde, konnte zwar mit Displays, SD-Kartenadapter und Ethernetadapter umgehen, Festplatten, Tastaturen, USB-Sticks, usw. waren aber außen vor. Das hat mich Persönlich immer gestört. Als Besitzer eines MacBook Pro 2016 habe ich mich schon seit dem mit USB-C rumgeschlagen und meinen Workflow entsprechend angepasst. Das USB-C-Sticks nicht funktioniert haben, hat mich besonders gestört.

iPadOS eine neue Ära?

Fakt ist, Apple hat mit iPadOS das iPad weiter in die Richtung “Computersatz” geschubst. Bessere Gesten, z.b. zum Kopieren von Text, ein Fast vollwertiger Datei-Browser – samt USB-Stick und Festplatten Unterstützung und bessere Platzausnutzung auf Home-Screen und Co.

Ich persönlich hätte mir vieles davon bereits für 2018 gewünscht und nicht für ein Jahr später, aber offenbar brauchte man bei Apple die Zeit. Fehlt eigentlich nur noch das iPhone mit USB-C, denn das ist nach wie vor auf Lightning. Das iPhone kann man im übrigen auch mit dem iPad aufladen, wenn man sich aber nicht das iPhone 11 Pro gekauft hat, muss man leider ein extra Kabel von Type-C auf Lightning kaufen. Auch das Laden von iPad Pro mit iPad Pro ist möglich, hier hat Apple mitgedacht, einmaliges neu verbinden ändert die Landerichtung.

Kleiner Exkurs: Der Apple Pencil 2

Zusammen mit dem iPad Pro hat Apple auch die überarbeitete Version des Apple Pencil vorgestellt. Dieser ist nur mit dem iPad Pro 2018 kompatibel. Dementsprechend wird der Vorgänger weiter vertrieben. Der Apple Pencil in der 2. Generation hat neben einem überarbeiteten Design, auch eine Möglichkeit bekommen, das Werkzeug zu wechseln. Außerdem wird es jetzt nicht mehr über den Lightning-Port des iPads, sondern Kabellos an der Seite des iPads geladen. Das Schreibgefühl ist allerdings sehr ähnlich geblieben, welches mir im Übrigen sehr gut gefällt. Für mich kam bisher noch kein anderes Tablet mit Stift so nah an das Schreiben mit einem echten Stift heran, ist aber wie immer Geschmackssache.

iPad Pro 11 Zoll mit Apple Pencil 2

Zusammen mit dem Pencil fährt das iPad Pro zu Hochform auf. Mit iPadOS wurden nochmal weitere Funktionen hinzugefügt, die das Arbeiten mit iPad und Apple Pencil noch angenehmer gestaltet. Meine Lieblingsnotizen-App ist im Übrigen Notability, Bericht folgt.

Und das Fazit nach einem Jahr?

Das iPad Pro 11″ ist für mich ein unverzichtbarer Partner in meinem Alltag. In Kombination mit Apple Pencil und MacBook realisiere ich einen komplett digitalen Workflow. Dabei ist das iPad das Notizbuch und die hochmobile Komponente. Dank iPadOS sind einige wichtige Funktionen dazu gekommen, die das iPad dafür rüsten, einen Computer im Haushalt zu ersetzen. Ob man das Gerät so nutzen möchte, oder ob man es in ein bestehendes Ökosystem hinzufügt, das iPad Pro fügt sich perfekt ein und wird, auch dank großartiger und hochwertigen Apps, ein Bestandteil, den man nicht mehr missen möchte.

Herstellerseite: www.apple.com

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Fynn Trenkner

Fynn Trenkner ist dualer IT Student, ist aber auch für Musik zu begeistern. Auf seinem YouTube Kanal stellt er die unterschiedlichsten Produkte vor und teilt seine Meinung mit den Zuschauern.

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