21. Oktober 2020
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Apple hat Mitte September die 6. Generation der Apple Watch auf den Markt gebracht. Wir haben die Uhr getestet und sagen euch, für wen sich der Kauf lohnt und was die neue Generation besser macht als die Vorgänger. Außerdem vergleichen wir die angebotenen Modelle und geben eine Einschätzung ab.

Die Technik im Überblick

Bereits fünf Jahre ist es her, als Apple mit der Apple Watch seine erste Smart Watch auf dem Markt gebracht hat. Seitdem ist die Uhr entgegen der ursprünglichen Erwartungen ein Erfolgshit für Apple. Anfang 2020 ist der Marktanteil von Apple auf über 50 Prozent gewachsen, auch beim Umsatz hat Apple klassische Uhrenbauer wie Swatch und Casio, aber auch Luxusmarken wie Rolex weit hinter sich gelassen.

Mit der Apple Watch Series 6 bringt Apple jetzt je nach Zählweise die 6., 7. oder sogar die 8. Uhr auf den Markt. Um zu beschreiben, was die Uhr kann, gibt es zwei Herangehensweisen: Es können die Unterschiede zu den Vorgängern betrachtet werden, oder man betrachtet die Uhr ohne den Kontext.

Was gibt’s Neues bei der Apple Watch Series 6?

Für alle, die bereits eine Apple Watch haben, oder die Funktionen kennen, ist die Betrachtung der Neuerungen mit Sicherheit die bessere Darstellung. Die Apple Watch Series 6 stellt im Grunde ein leichtes Upgrade im Vergleich zu Series 5 dar. Die wohl größte Neuerung ist die Blutsauerstoffmessung. Diese ermöglicht das Messen des Blutsauerstoffgehalts zu jeder Zeit direkt am Handgelenk. Mehr dazu gleich.

Weiterhin verbessert die Apple Watch in der sechsten Generation einige bekannte Funktionen, darunter das Always-on-Display. Dieses kann nun, wenn dies benötigt wird, bis zu 2,5 Mal heller sein als in der Series 5, in der diese Funktion prämierte.

Die Akkulaufzeit soll sich im Vergleich zu der Apple Watch Series 4 nicht geändert haben, da die Apple Watch allerdings in der fünften Generation eine etwas kürzere Laufzeit hatte, kann man nun feststellen, dass die Laufzeit zumindest wieder auf Niveau der Apple Watch Series 4 ist.

Der Kompass sowie die Höhenmessung können nun beide dauerhaft genutzt werden. Dies ermöglicht das Einbinden auf Watchfaces in Form von Komplikationen.

Das Gehäuse entspricht im Grunde dem von den beiden Vorgängergenerationen. Es ist einen Hauch dünner geworden, allerdings ist dies in der Praxis fast nicht zu bemerken.

Im Lieferumfang befindet sich nun kein Netzteil mehr, bisher legte Apple hier immer das bekannte 5-W-Netzteil bei. Offiziell begründet Apple diese Entscheidung mit dem Klimaschutz. Trotzdem gibt es beim Aufladen bei der sechsten Generation auch noch eine gute Nachricht, die Uhr kann nämlich im Vergleich zu den Vorgängern schneller aufladen.

Die Uhr ist weiterhin in einer GPS- und einer LTE-Variante erhältlich. Weiterhin stehen die Gehäusetypen Aluminium, Stahl und Keramik zur Auswahl. Bei der Farbauswahl hat Apple bei der Aluminium-Version eine blaue und eine Product-Red-Version hinzugefügt. Bei der Stahlvariante ist nun das Gold etwas anders, außerdem ist der Space-Gray-Farbton gegen eine etwas dunklere, schwarze Version eingetauscht worden. Passend zu den neuen Farben sind entsprechend auch Armbänder zu haben.

Erstmals fehlt in einer Apple Watch das Force-Touch-Display. Dieses wurde mit dem Software-Update auf WatchOS 7 auch bei den Vorgängern deaktiviert.

Außerdem ist es erstmals mit einer Apple Watch möglich, sich mit 5 GHz WLAN-Netzen zu verbinden.

Der SiP-Chip (System-in-Package) ist nun der S6-Chip, dieser hat 32 GB Speicher und 20 Prozent mehr Leistung als die Vorgänger, S4 und S5. Außerdem ist der U1-Chip von Apple verbaut, bisher aber ohne bekannte Funktion.

Das waren einmal in der Schnellübersicht die Neuerungen der Apple Watch Series 6, kommen wir nun zu den gesamten Funktionen.

Das kann die Apple Watch Series 6

Für alle, die die Apple Watch bisher noch nicht kannten, oder sich generell für diese Uhr interessieren, haben wir nun alle Funktionen der Uhr zusammen getragen.

Fangen wir also ganz vorne an: Die Apple Watch ist eine Smartwatch – Verzeihung – die Smartwatch. Zumindest, wenn man sich die Verkaufszahlen und den Absatz ansieht, den Apple mit dieser Uhr generiert.

Neben einer Vielzahl von Funktionen, die so oder so ähnlich auch von einem Smartphone bekannt sind, wie Apps, Siri, Benachrichtigungen, usw. , bietet die Apple Watch darüber hinaus eine große Anzahl an Gesundheitsfunktionen, welche einige Vitalzeichen der Benutzer aufzeichnen und überwachen. Dazu gehört natürlich eine Bewegungserkennung, welche Schritte, aber auch andere Aktivitäten erkennen kann, aber auch Funktionen zur permanenten Messung des Herzschlages.

Weiterhin können gezielt Trainings gestartet werden, um bestimmte Aktivitäten noch besser zu überwachen. Dazu gehören zum Beispiel Cross Training oder Fahrradfahren, aber seit Neuestem zum Beispiel auch Tanzen.

All diese Funktionen sind grundsätzlich seit der ersten Generation (Series 0) verfügbar und wurden mit der Zeit immer weiter verbessert. Die Apple Watch Series 6 bietet aber noch weitere Funktionen an, einige davon sind neu, andere gibt es schon seit den zwei letzten Vorgängern. Dazu gehört unter anderem die Funktion, ein 1-Kanal-EKG anzufertigen. Diese Funktion ist beispielsweise als medizinisches Produkt zugelassen, und die Wirksamkeit und Genauigkeit in Studien bewiesen worden.

Ziel ist es, beispielsweise Herzrhythmusstörungen frühzeitig zu erkennen. Eine weitere Neuerung, die die Series 6 exklusiv hat, ist die Überwachung des Blutsauerstoffgehaltes. Die Wirksamkeit dieser Funktion ist hingegen derzeit nur als Wellenessfunktion anzusehen, die Wirksamkeit ist noch nicht bewiesen.

Apple Watch Series 6 Blutsauerstoffmessung
Quelle: Fynn Trenkner (FirstReview)

Die Uhr bietet aber auch noch weitere Funktionen, zum Beispiel die Überwachung der Umgebungslautstärke. Wird ein bestimmter Pegel über einen gewissen Zeitraum überschritten, warnt die Uhr den Benutzer, dass das Gehör geschädigt werden könnte.

Insbesondere für ältere Nutzer ist auch eine Funktion zur automatischen Sturzerkennung mit an Bord. Diese kann bei Auslösung automatisch den Notruf verständigen.

Erstmals ist seit WatchOS 7 auch die Überwachung des Schlafes durch die Uhr von Haus aus möglich.

In Zeiten der Coronakrise ist unter anderem auch das Händewaschen ganz besonders wichtig. Auch hierfür bietet die Apple Watch nun eine Funktion. Sie erkennt, wenn Hände gewaschen werden, und zählt 20 Sekunden runter, die benötigt werden, um das Virus von den Händen zu waschen.

Technische Details

Die Apple Watch ist bereits seit Anbeginn in verschiedensten Versionen verfügbar. Es gibt verschiedene Größen, Farben und Materialien. Zudem können die Armbänder frei getauscht werden. Bestellt man bei Apple selbst, kann man sich die Uhr vorher in einem Konfigurator, wie bei einem Autokauf, zusammenklicken.

Alle Versionen sind in 40 mm und 44 mm erhältlich, mit Aluminium-, Edelstahl- oder Titan-Gehäuse, und jeweils in unterschiedlichen Farben.

Das Aluminiumgehäuse ist das günstige, es besteht laut Apple aus 100 % recyceltem Material und hat das altbekannte X-Iron- Glas. Es ist in Space Grau, Silber, Gold, und jetzt auch in Blau und Product-Red-Rot erhältlich.

Das Edelstahlgehäuse ist auf Hochglanz poliert und bietet zusätzlich das bessere Saphirglas. Über die Vorteile haben wir hier geschrieben. Es gibt die Farben Grafit, Gold und Silber.

Das Titangehäuse ist in Schwarz und Weiß erhältlich, auch hier kommt das Saphirglas zum Einsatz. Gleichzeitig ist das Gehäuse aus Titan aber auch mit Abstand das teuerste. Hier kostet die Uhr im Schnitt das Doppelte zur Basisversion.

System-in-Package nun S6

Das Herzstück einer jeden Apple Watch ist natürlich der Prozessor. Da der Platz im Gehäuse allerdings sehr gering ist, verwendet Apple eine Bauart, die sich System-in-Package nennt. Hier sind also eigentlich alle Bauteile, die ein Computer zum Laufen benötigt, zusammengefasst. In Sachen Leistung gab es bei der Apple Watch Series 4 zur Series 5 keine Verbesserung, trotzdem wurde ein neuer SiP eingebaut, statt dem S4 also der S5.

Trotz der gleichen Rechenleistung unterscheiden sich die beiden, so hatte der S5 doppelt so viel Speicherplatz. Außerdem wurde eine Hardwareeinheit für das Always-on-Display hinzugefügt. Bei der Apple Watch Series 6 gibt nun also den SiP S6. Dieser hat nun auch wieder mehr Leistung, Apple spricht von 20 % gegenüber dem Vorhänger. Die CPU soll dabei auf dem A14-Chip basieren und dadurch unter anderem auch effizienter sein.

Der A14 ist für das iPad Air 2020 angekündigt und wird für das iPhone 12 erwartet.

Wie auch beim direkten Vorgänger sind auch bei dieser Apple Watch 32 GB Speicher verbaut. Eine Neuerung, die hier vorhanden ist, ist unter anderem, dass nun auch der Sensor für den magnetischen Norden dauerhaft genutzt werden kann. Außerdem ist der U1-Chip verbaut, der Chip ermöglicht eine Kommunikation auf ultrahohen Frequenzen, allerdings kann dieser aktuell noch nicht von der Apple Watch eingesetzt werden. Erwartet werden hierfür die sogenannten “AirTags”, welche Apple laut Gerüchten demnächst vorstellen könnte.

Die Apple Watch ist auch weiterhin in zwei Versionen bezüglich der Konnektivität erhältlich. Es gibt eine Variante mit LTE und integrierter eSIM, und eine ohne. Der S6-Chip ermöglicht erstmals die Kommunikation mit 5 GHz WLAN. Bisher konnte die Apple Watch nur auf 2,4 Hz WLAN-Netze zurückgreifen.

Verbunden mit dem iPhone wird auch die Apple Watch Series 6 wieder mit Bluetooth 5.

Das Display

Was könnte es bei einer Smart Watch Wichtigeres geben als das Display? Hier hat sich bei der Apple Watch Series 6 nur wenig geändert. Das Display ist nach wie vor ein OLED-Screen mit 1000 cd·m2, es hat nach wie vor abgerundete Ecken. Natürlich hat auch die Apple Watch Series 6 ein Always-on-Display, dieses soll nun zweieinhalb mal heller sein als noch beim Vorgänger. Allerdings nur, wenn dies auch benötigt wird. Zum Beispiel bei direktem Sonnenlicht.

Die exakte Auflösung ist nicht bekannt, die Qualität des Displays überzeugt allerdings schon seit Jahren.

Das Always-on-Display sorgt dafür, dass das Display immer an sein kann. In diesem Zustand ist es oft ein wenig gedimmt, der Bildschirminhalt wird nur jede Sekunde aktualisiert. Persönliche Informationen werden in diesem Zustand dann nicht auf dem Watch Face angezeigt. Auch Benachrichtigungen werden erst angezeigt, wenn man wieder auf die Uhr schaut.

Eine Sache, die dem neuen Display in der Apple Watch fehlt, ist Force Touch. Diese Funktion war bisher in den iPhones und auch in den Apple Watches verbaut, im iPhone 11 sucht man diese Funktion allerdings ebenfalls bereits vergeblich. Nun ist auch die Apple Watch gefolgt, es gibt nun keinen Force Touch mehr. Im Betriebssystem wurden entsprechend für die Funktionen, die durch Force Touch abgedeckt waren, Knöpfe und Einstellungen hinzugefügt.

Interessant ist hier besonders, dass auch unter den älteren Modellen Force Touch nun deaktiviert wurde. Warum sich Apple hierzu entschlossen hat, ist nicht bekannt, allerdings regt es viele Nutzer der älteren Modelle auf.

Armbänder

Eine Sache, die man der Apple Watch sehr zugutehalten kann, ist, dass seit der ersten Generation die Befestigung der Armbänder nicht verändert wurde. Es können weiterhin alle Armbänder in den jeweiligen Größen getragen werden. Apple selbst bringt regelmäßig neue Varianten und Designs auf den Markt. So auch zuletzt wieder eine Reihe neuer Farben.

Außerdem hat Apple mit dem Solo Loop und dem geflochtenen Solo Loop zwei verschiedene Armbandtypen auf den Markt gebracht, welche keinen Verschluss mehr haben. Das Armband wird direkt in der Größe gekauft, die das eigene Handgelenk hat.

Konfiguriert man sich die Apple Watch bei Apple selbst, kann man hier frei wählen, welches Armband bei der Uhr mitgeliefert werden soll.

Auch Armbänder von Drittherstellern funktionieren, und sind nach wie vor kompatibel. So lässt sich eine Menge Geld sparen, wenn man eins der besseren Armbänder von Apple nutzen möchte, wie zum Beispiel ein Lederarmband.

Apple Watch ohne iPhone?

Mit WatchOS 7 hat Apple eine neue Funktion hinzugefügt, mit der es möglich ist, seine Apple Watch mit einem fremden iPhone zu konfigurieren. Apple denkt sich dies als Erweiterung für die Familie, zum Beispiel für Kinder, die noch kein iPhone haben, oder für Senioren, welche ebenfalls über kein eigenes Smartphone verfügen.

Mit dieser Funktion wird es erstmals möglich, eine Apple Watch auch dann zu nutzen, wenn kein iPhone vorhanden ist. Für die Konfiguration und Einrichtung der Uhr ist allerdings weiterhin ein iPhone nötig.

Auch steht diese Funktion bislang nur bei der LTE-Variante zur Verfügung, hier können Handyverträge dann direkt auf die Uhr gebracht werden.

WatchOS 7

Die Apple Watch Series 6 wird mit WatchOS 7 ausgeliefert. Das Update zeichnet sich insbesondere durch eine deutlichen Leistungszuwachs aus. Nur auf der neuen Apple Watch starten Anwendungen und Apps nun deutlich schneller, insgesamt ist die Reaktionsgeschwindigkeit deutlich besser geworden.

In der schon angesprochenen Familienfunktion gibt es auch weitere interessante Neuerungen. So kann nun über die “wo ist?”- App der Standort von LTE-Uhren gezielt abgefragt werden, z.B. für Kinder. Auch wurde ein Schulmodus hinzugefügt, welcher Benachrichtigungen unterdrückt und auf ein minimalistisches Watch Face wechselt.

Weiterhin ist es nun erstmals mit der Apple Watch möglich, den Schlaf aufzuzeichnen. Bisher war dies nur mit der Hilfe von Dritt-Apps umsetzbar.

Erstmals auf der Apple Watch Series 6 Schlafüberwachung
Quelle: Fynn Trenkner (FirstReview)

Ansonsten gibt es natürlich die üblichen Verbesserungen und Ergänzungen, wie zum Beispiel neue Watch Faces und neue Aktivitätstracking-Möglichkeiten. Zu den neuen Aktivitäten zählt unter anderem das Tanzen.

Neue Watch Faces auf der Apple Watch Series 6 mit WatchOS 7
Quelle: Fynn Trenkner (FirstReview)

Außerdem hat WatchOS 7 bereits erste Vorbereitungen für Apples neuen Fitness-Service.

Apple Fitness+ wird Ende des Jahres in den USA starten, wann und ob der Dienst nach Deutschland kommt, ist noch nicht bekannt.

Analyse

Kommen wir jetzt zu dem Teil mit den ganzen Fragen: Lohnt sich die neue Apple Watch? Ist die neue Apple Watch ein Upgrade wert? Welche Version ist für mich die richtige? Und viele weitere. Legen wir los:

Apple hat mit der neuen Apple Watch eine weitere logische Verbesserung der bisherigen Modelle umgesetzt. Dabei gibt es einige Neuerungen, die exklusiv für die neue Apple Watch gedacht sind. Es gibt aber auch Neuerungen, die ebenfalls auf den alten Uhren zusammen mit WatchOS 7 hinzukommen.

Funktionen wie die Messung des Blutsauerstoffs müssen noch ausführlich getestet werden, hier ist ein Fazit aktuell noch nicht möglich. Apple arbeitet hier aktuell auch mit verschiedenen Instituten zusammen, um die Funktionsweise zu verbessern und in Studien die Wirkungsweise zu belegen.

Die Schlaftracking-Funktion ist nun auch auf den anderen Apple Watches mit WatchOS 7 möglich, die Funktion ist gut nutzbar, allerdings bieten Dritthersteller-Apps nach wie vor eine detailliertere Analyse. Außerdem laden viele Apple-Watch-Nutzer ihre Uhr nachts auf, was während der Überwachung des Schlafes natürlich nicht möglich ist. Der Akku in der neuen Uhr reicht für ungefähr zwei Tage, die Laufzeit hat sich im Vergleich zum direkten Vorgänger etwas verbessert, wesentlich sind diese Werte aber nicht.

Das Leistungsupgrade der neuen Uhr ist aktuell ebenfalls noch nicht wirklich spürbar, da auch auf den alten Uhren Apps und Funktionen sehr schnell aufgerufen werden. Hier bietet die Uhr für die Zukunft einige Reserven, welche die Nutzbarkeit über einen längeren Zeitraum garantieren wird.

Die Uhren im Vergleich

Als Kaufinteressent hat man aktuell so viele Möglichkeiten für eine Apple Watch wie noch nie. Neben der neuen Apple Watch Series 6 hat Apple auch eine Apple Watch SE auf den Markt gebracht. Diese Uhr unterscheidet sich vom Design nur in Detailfragen, allerdings bietet sie zwei wesentliche Funktionen nicht. Technisch ist sie auf dem Stand der Apple Watch Series 5, es ist also der S5-SiP verbaut, allerdings bietet die Uhr kein Always-on-Display, und auch kein EKG.

Weiterhin hat Apple immer noch die inzwischen drei Jahre alte Apple Watch Series 3 im Angebot, diese ist nun nicht mehr mit LTE zu bekommen und startet bereits ab etwas über 200 €.

Bei dieser ganzen Auswahl ist es also gar nicht so einfach, die richtige Uhr für sich zu finden.

Wichtig zu wissen ist eigentlich, dass die Apple Watch Series 3 Stand heute eigentlich nur noch als Fitnesstracker genutzt werden sollte. Hat man vor, die Uhr tatsächlich dauerhaft zu tragen, ist diese schon etwas zu alt, und auch nicht mehr die schnellste. Für die Fitnesstracking-Funktion ist diese Uhr aber weiterhin nach wie vor sehr sehr gut, weswegen Apple sie weiterhin im Programm hat.

Wer eine Apple Watch für den Alltag möchte, der sollte mindestens zur Apple Watch SE greifen. Diese Uhr bietet die meisten Features inklusive der hohen Geschwindigkeit der neueren Prozessoren.

Die Funktion, die uns hier am meisten fehlt, ist das Always-on-Display. Dieses stellst durchaus einen großen Mehrwert dar und hebt sich somit von der Masse ab. Das Nutzen der Uhr ist so einfach intuitiver, das typische ruckartige Drehen des Handgelenks fällt so fasst vollständig weg.

FlightRadar24 auf der Apple Watch Series 6

Lohnt sich ein Upgrade?

Ist man bereits im Besitz einer Apple Watch Series 4 oder 5, kann sich durchaus die Frage gestellt werden, ob sich ein Upgrade auf die neue Uhr lohnen würde. Wer eine Apple Watch Series 4 hat, würde so ein Always-on-Display dazu bekommen. Für Nutzer der Apple Watch Series 5 wird ein Upgrade aber nur in den wenigsten Fällen sinnvoll sein.

Das Always-on-Display hat sich leicht verbessert, die Uhr ist auf dem Papier schneller, in der Praxis aber nicht. Der Blutsauerstoffmesser ist aktuell noch in der Erforschung, ob dieser nun ein wirklicher Mehrwert ist, bleibt abzuwarten.

Hier würden wir euch also aktuell raten, eure alte Uhr weiterzunutzen.

Doch lohnt sich das Upgrade für Nutzer eine Apple Watch Series 3?

Hier ist die Faktenlage etwas anders, die Apple Watch Series 3 hat noch das alte klassische Design mit den eckigen Displayecken. Weiterhin gab es beim Wechsel zur Series 4 auch ein größeren Performance-Sprung. Hier kann ein Update definitiv sinnvoll sein, da auch weitere Funktionen wie beispielsweise der Kompass, aber auch die Lautstärkeüberwachung, neu mit dazugekommen sind. Hier kann aber auch ein Upgrade auf die Apple Watch SE reichen, das ist wie so oft Geschmackssache.

Fazit: Lohnt sich die Apple Watch Series 6?

Die schnelle Antwort lautet: Ja! Insbesondere für Neukunden ist die Apple Watch Series 6 ein Fest an Funktionen und Möglichkeiten. Für Nutzer älterer Apple-Watch-Modelle muss ein Update nicht zwangsläufig notwendig sein. Insbesondere die letzten beiden Versionen der Apple Watch unterscheiden sich von dem aktuellen Modell nur in einigen Punkten.

Neukunden stehen außerdem vor der Wahl zwischen insgesamt drei verschiedenen Modellreihen, der Apple Watch Series 6, SE und Apple Watch Series 3. Wer seine Smart Watch voll ausreizen möchte, sollte definitiv zur Apple Watch Series 6 greifen. Wer seine Uhr zwar täglich tragen und nutzen, aber gleichzeitig auf das Budget achten möchte, ist mit der Apple Watch SE mit Sicherheit richtig beraten. Sie bietet viele Funktionen, ist schnell und aktuell.

Wer in der Apple Watch wiederum nur einen Fitness Trecker sieht, der zum Sportmachen genutzt wird, für den wird auch die Apple Watch Series 3 die richtige Wahl sein. Die Überwachungsfunktionen von Aktivitäten sind hier genauso gut wie bei den neueren Uhren. Dafür ist das Design inzwischen überholt, und die Uhr auch insgesamt nicht mehr die allerschnellste. Trotzdem profitiert man hier von den sehr guten Algorithmen, mit denen Apple Aktivitäten überwacht.

Wir sind mit der neuen Apple Watch sehr zufrieden und können sie definitiv empfehlen. Es gibt einen Grund, warum Apple Marktführer in diesem Segment ist, und wohl auch weiterhin bleiben wird.

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Fynn Trenkner

Fynn Trenkner ist dualer IT Student, ist aber auch für Musik zu begeistern. Auf seinem YouTube Kanal stellt er die unterschiedlichsten Produkte vor und teilt seine Meinung mit den Zuschauern.

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