12. Januar 2021
Pokémon Schild ein persönlicher Eindruck

Pokémon Schild: Ein persönlicher Eindruck

⏱Lesezeit: 3 Minuten

Heute haben wir ein kleines Spiel-Review zu Pokémon Schild für euch. Bei diesem Review wird es allerdings mehr um persönliche Eindrücke als harte Fakten gehen.
Unsere Autoren haben sich das Spiel für euch angeschaut, einige aus dem Team haben bereits die ersten Pokémo-Edition mit Startern wie Shiggy, Bisasam und Glumanda gespielt.

Grafik und Aufmachung


Es ist beeindruckend, wie sich Pokémon in den letzten Jahren weiterentwickelt hat. Wie bei den meisten Spielen auf der Nintendo Switch, die von Nintendo selbst sind, ist die Grafik wirklich gut. Das Spiel kommt mit vielen kleinen und schönen Details daher. Lediglich die 3D-Optik ist für alt eingesessene Hasen erst mal eine Umgewöhnung.

Pokémon Schild ein persönlicher Eindruck

Zur Story von Pokémon Schild


Das Thema Story ist ein ganz schwieriges. Zum einen ist diese nett gestaltet und hat interessante Dialoge. Zum anderen jedoch verstehen wir nicht ganz, dass Pokémon bis heute keine synchronisierten Stimmen hat und man alle Texte selbst lesen muss. Darüber könnten wir natürlich noch hinwegsehen. Was uns jedoch wirklich enttäuscht ist, wie einfach es geworden ist, Pokémon durchzuspielen. Die Storyline ist altbekannt: Man sammelt die acht Orden und muss am Ende gegen eine Art Top Vier antreten. Auch, wenn diese in dieser Edition durch die Arena Challenge ersetzt wurden. Jedoch wurden uns keine großen Steine in den Weg gelegt. Während es früher schwierig war, alle VMs zu erhalten, wurden diese einfach aus dem Spiel entfernt. VMs waren spezielle Attacken, die dafür gebraucht wurden, in der Story weiterzukommen. Mit „Stärke“ konnte man beispielsweise Steine, die im Weg liegen, zur Seite räumen. So ist es jetzt auch möglich, von Anfang an in alle Städte, in denen man bereits war, zu fliegen. Auch das Fahrrad erhält man wesentlich früher und einfacher, als es uns aus alten Editionen bekannt war. Als wäre das nicht schon genug, ist es nun quasi unmöglich, etwas falsch zu machen. Während man früher die Dialoge aufmerksam lesen musste, bekommt man jetzt Markierungen auf der Karte an den Orten, die man als Nächstes besuchen soll. Wir könnten noch viele weitere solcher Beispiele aufzählen. Unser Fazit: Pokémon ist von einem Rätselspiel zu einem Spiel für kleine Kinder geworden. Wir konnten das Spiel in Kürze durchspielen, ohne einen einzigen Pokémon-Kampf zu verlieren. Das kann eine Chance sein, das Spiel für jüngere Spieler attraktiv zu machen, jedoch hat es nicht mehr viel mit den alten Pokémon-Editionen gemein.

Gameplay und Steuerung


Die Steuerung sowie alle Menüfunktion haben uns dagegen wieder überzeugen können. Man erkennt viele alte Mechaniken, die verbessert wurden. Und auch alle neuen Möglichkeiten sind schnell zu finden und zu verstehen. Auch nette neue Features wurden in das Spiel eingebaut, ein Beispiel dafür ist, dass in einem Kampf Pokémons mit Hilfe der Dynamaximierung für wenige Stunden wesentlich größer und stärker werden können.

Fazit zu Pokémon Schild


Das Fazit fällt uns wirklich schwer. Während Pokémon sich grafisch schön weiterentwickelt hat, fehlen immer noch wichtige Punkte wie eine Vertonung der Gespräche. Dazu kommt, dass das Spiel an sich wesentlich einfacher geworden ist. Natürlich ist das nicht grundlegend schlecht, sondern kann gerade für jüngere Spieler sehr von Vorteil sein. Wir als alt eingesessene Pokémon-Fans sind davon jedoch schwer enttäuscht.