Amazon Echo Dot 4. Generation

Amazon Echo Dot 4. Generation

Amazon hat mit dem Echo Dot der 4. Generation den wohl meistverkauften Smart-Speaker der Welt neu aufgelegt.  Was der neue Smart-Speaker kann, was sich geändert hat, und ob sich die Qualität verbessert hat, haben wir herausgefunden.

Die Hardware

Dieses Jahr hat Amazon die Hardware des Echo Dot grundlegend überarbeitet. Dabei hat sich insbesondere auch das Design extrem geändert, vom bisherigen flachen Dosen-Design zu einer Kugel. Das Gleiche hat Amazon auch bereits mit dem großen Echo gemacht.

Der Echo Dot ist weiterhin mit Stoff überzogen, zur Rückseite hingehend wechselt das Material zu Plastik. Während man von vorne also nur Stoff sieht, sieht man von den Seiten eine quer verlaufende Naht, und dann Plastik. Das gefällt uns nicht ganz so gut, im Vergleich beispielsweise zum HomePod Mini wirkt das billig.

Die Verarbeitung ist wie bei den Vorgängermodellen auch grundsätzlich solide, allerdings finden wir den verwendeten Stoff nicht ganz so gelungen. Er wirkt relativ einfach und flach und ohne Struktur. Hier gab es bereits Vorgänger, die das besser gemacht haben. Generell finden wir, dass das Design etwas lieblos wirkt, die Vorgänger haben uns hier besser gefallen. Das ist aber natürlich wie immer Geschmackssache.

Bei dieser Preisklasse soll der Lautsprecher natürlich insbesondere zweckmäßig sein, dementsprechend auch das Design. Statt des flachen Echo Dots gibt es nun eine Kugel, in dem ein Lautsprecher mit 45° angewinkelt nach vorne zeigt. Dadurch hat sich der Klang im Vergleich zu den Vorgängern verbessert.

Auch wenn es sich hierbei um ein Kugel-Design handelt, im Gegensatz zum HomePod Mini handelt es sich hierbei dementsprechend nicht um ein 360°-Design.

Der Echo Dot hat zwei Anschlüsse, einen Stromanschluss und einen Klinken-Anschluss für externe Lautsprecher. Ein 15W-Netzteil wird mitgeliefert. Was störend auffällt: Im Gegensatz zu früher ist das Kabel jetzt weiß und nicht mehr schwarz, was es auffälliger macht.

Echo Dot 4. Generation vs. Echo Dot 3. Generation
Die Farbe des Kabels hat sich geändert.

In Sachen Konnektivität hat der Echo Dot nach wie vor WLAN und Bluetooth an Bord, mit Bluetooth kann man entsprechende Lautsprecher verbinden – durchaus praktisch. WLAN ist natürlich zur Funktionalität des Lautsprechers essenziell. Allerdings ist uns aufgefallen, dass der Empfang im Vergleich zu anderen WLAN-Geräten deutlich schlechter zu sein scheint. Zumindest bei unserem Modell gab es mehrfach Verbindungsprobleme aufgrund eines zu schwachen Signals. Andere Geräte haben an der gleichen Stelle kein Problem.

Der Sound

Wie schon beschrieben, handelt es sich nicht um einen 360°-Sound. Der Ton kommt vorne raus und verteilt sich dementsprechend im Raum. Der Klang ist etwas besser als bei den Vorgängern, insbesondere durch die verbesserte Position des Lautsprechers. Der Klang ist dabei etwas lauter und klarer.

Zum besonders lauten Musikhören ist der Lautsprecher aber alles andere als geeignet, stattdessen eignet er sich insbesondere für die Wiedergabe von Stimmen. Das ist auch nicht verwunderlich, immerhin soll einem Alexa ja laut antworten können. Dies hat allerdings zur Folge, dass auch bei Musik bei voller Lautstärke fast nur noch die Stimmen übrig bleiben.

Insgesamt kann man mit dem Sound zufrieden sein, im Vergleich zum gleich großen HomePod Mini ist er allerdings viel schlechter.

Alexa, …

Weiterhin mit an Bord ist natürlich Alexa, die Software auf Amazons Smart-Speakern. Alexa versteht einen auf der neuen Plattform etwas besser, ansonsten hat sie sich aber wenig verändert.

Sie spielt Musik, erzählt einem etwas über das Wetter, stellt Timer, führt Skills aus, bestellt liebend gern bei Amazon und sammelt fleißig Daten.

In unserer Redaktion gibt es nach wie vor nicht wirklich viele Alexa-Fans, es gibt allerdings genügend auf der Welt. Im Vergleich zu ähnlichen Plattformen bietet Amazon nach wie vor das beste Angebot. Abgesehen von Problemen mit dem Datenschutz.

Wenn ihr euch für ein solches Gerät interessiert, solltet ihr die Funktion von Alexa am besten selbst ausprobieren, nur so findet ihr heraus, ob ihr mit der Sprach-Assistenz zufrieden seid.

Fazit

Der neue Amazon Echo Dot der 4. Generation ist ein sinnvolles Update, bietet besseren Klang und bessere Performance. Das Design hat allerdings etwas unter dem Update gelitten, die Verarbeitung ist zweckmäßig. Wer smarte Assistenten wie Alexa nutzen möchte, hat mit dem Echo Dot einen guten Einstieg.

Wir raten euch allerdings vom Kauf zur UVP von 59 € ab, Amazon verkauft das Gerät regelmäßig auch für 30 €.

Für 60 € würde es unter anderem aufgrund der viel besseren Hardware lohnen, sich lieber den großen Echo oder den HomePod Mini anzusehen.

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