Haare glätten ohne Glätteisen

Haare glätten ohne Glätteisen
@TatianaMara via Twenty20

Haare wie Stroh? Nein danke!

Wer sich regelmäßig die Haare glättet, kennt das Problem: Die Haare werden schnell trocken, strohig in den Spitzen und neigen zu einer hohen Spliss-Anfälligkeit. Wir zeigen dir hier einige Möglichkeiten und Hausmittel, mit welchen du das Glätteisen leicht ersetzen kannst.

Nicht jede:r ist gesegnet mit schönen glatten Haaren oder dem perfekten Lockenkopf. Einige Haare müssen einfach mit den Glätteisen gebändigt werden. Aber jede:r sehnt sich ab und zu auch mal nach ein bisschen Abwechselung, oder? Da greift man leicht zum Glätteisen, da man hiermit lang anhaltende Locken oder glatte Haare zaubern kann. Doch das Glätteisen bringt auch viele negative Eigenschaften mit sich und zudem hat man das ja auch nicht immer und überall zur Hand. Da denkt man nur mal an den nächsten Sommerurlaub, wie voll der Koffer immer ist und eigentlich will man doch nicht zwischen Bikini oder Glätteisen entscheiden müssen.

In diesem Artikel zeigen wir dir, wie du deinen Haaren neben dem Styling etwas Gutes tust und gleichzeitig Zeit sparen kannst – ganz ohne Glätteisen.

1. Anti-Frizz Shampoo, Conditioner oder Kur

Besonders bei sehr lockigen Haaren können bestimmte glättende Shampoos, Conditioner oder eine Haarkur helfen. Wichtig ist hierbei, die Spülung oder Kur von der Haarwurzel bis in die Spitzen einzumassieren. Zusätzlich gibt es auch zahlreiche Haaröle und Styling-Fluids, die helfen können, die Haare lange glatt zu halten.

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2. Weiche Handtücher verwenden

Handtücher, die besonders viel Flüssigkeit aufnehmen, sorgen dafür, dass die Haare schneller trocken werden und dabei schon in Form gebracht werden. Hierfür muss das Handtuch straff um die Harre gewickelt und anschließend gut ausgewrungen werden.

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3. Haare direkt nach dem Duschen kämmen

Wenn die Haare nass sind, kann die Frisur am besten bestimmt werden. Die Haare also nach dem Duschen gut durchkämmen, damit sie glatt anliegen. Helfen kann hier auch ein bestimmtes Haaröl (aber Achtung: nicht zu viel Öl verwenden, sonst fetten die Haare schnell).

4. Haare kalt föhnen

Die kalte Luft verhindert das Kräuseln der Haare nach dem Waschen. Am besten also die handtuchtrockenen Haare kämmen und anschließend den Föhn auf Kaltluft stellen. Die kühle Luft entspannt zudem die Kopfhaut und verhindert Hitzeschäden.

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5. Warmluftbürste

Haare glätten geht auch mit einer Rundbürste und einem Föhn. Hierfür muss die Haarbürste einfach nach unten gerade gezogen werden und die jeweilige Haarpartie angeföhnt werden. Sinnvoll sind auch Rundbürsten, in welchen der Föhn schon integriert ist, das erleichtert das Föhnen.

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6. Keulenzopf

Besprühe hierfür deine schon fast trockenen Haare mit einem Anti-Frizz-Produkt und mache am Hinterkopf einen Zopf (möglichst tief). Bedecke diesen dann überall mit Haargummis. Achtung: Wenn man Lücken lässt, entstehen Dellen! Anschließend dann über Nacht oder mit Hilfe eines Föhns die Haare trocknen und die Haargummis herausziehen.

7. Papilotten und große Lockenwickler für definierte Locken

Mit Hilfe von Papilotten kann man zum einen wunderschöne Locken zaubern, doch auch krauses Harr schön definieren. Hierfür müssen die Haare auch wieder mit einem Anti-Fizz-Produkt behandelt werden und anschließend die Papilotten eingewickelt, festgesteckt und geföhnt werden.

Ähnlich funktioniert dies auch mit großen Lockenwicklern. Es sollte auch hier darauf geachtet werden, dass die Haare handtuchtrocken sind und die fest an den Lockenwicklern anliegen. Befestigt werden können diese dann mit einfachen Haarklammern. Aber Achtung: Die Haare sollten immer in dieselbe Richtung gedreht werden, damit das Ergebnis gut wird. Anschließend die Haare am besten an der Luft trocknen lassen und viel Wind vermeiden, da sich sonst einzelne Haare lösen. Sobald die Haare komplett trocken sind, können die Lockenwickler raus und das Wunder bestaunt werden.

8. Haarspangen

Zuerst verwendest du wieder ein Anti-Fizz-Produkt, das den Haaren hilft, glatt zu bleiben. Anschließend nimmst du dir eine Strähne, ziehst sie glatt nach oben und wickelst sie anschließend um den Kopf. Dann feststecken. Diesen Vorgang dann für jede Strähne wiederholen. Achte darauf, dass die Haare festgezogen sind. Sobald die Haare getrocknet sind, können die Haarspangen entfernt werden und das Ergebnis bewundert werden. Zum Schluss kannst du die Haare noch mit Haarspray befestigen. Für ein noch besseres Ergebnis: Haare zuerst in eine Richtung wickeln und für eine Stunde trocknen lassen. Anschließend nochmal neu anfangen und die Haare in die andere Richtung um den Kopf wickeln.

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9. Glättungsbürste

Das Glätteisen wird immer mehr von der Glättungsbürste abgelöst. Die Bürste wird wie eine normale Bürste durch die Haare gezogen und glättet dabei die Haare. Aber Achtung: Auch hier wird Hitze verwendet und die Haare werden geschädigt. Wichtig ist dann, ein gutes Hitzeschutzmittel zu verwenden.

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Neben diesen Methoden gibt es auch Möglichkeiten, die Haare beim Frisör dauerhaft zu verändern. Hierzu gehören für die, die Locken bevorzugen, die Dauerwellen oder Dauerlocken. Für glatte Haare gibt es bei manchen Frisören unterschiedliche Anwendung, wie z.B. die Haarglättung mit Tannin. Tannin ist ein pflanzlicher Gerbstoff, der die Haare für ca. drei Monate glättet. Mit dem Stoff Keratin können die Haare sogar bis zu sechs Monate geglättet werden. Neben diesen Möglichkeiten gibt es auch eine chemische Glättung: Die CHI-Methode, welche die Haare bis zu acht Monate glätten kann. Bei allen Methoden sind eine zusätzliche Pflege und Spezialshampoo erforderlich. Die Kosten beginnen hier bei 100 bzw. 250 Euro (je nach Haarlänge).

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